B64 vs. CDL vs. CDLE – Unterschiede bei Getränkedosen einfach erklärt

Dosenverschliesser, Dosen verschliesser, Schweiz
Dosenverschliesser, Dosen verschliesser, Schweiz, Cannular, can seamer, Kegland

*Dieser Artikel ist KI generiert und überarbeitet um die Hochwertigkeit zu sichern 👍

Die Getränkedose – Der grosse Ratgeber für Einsteiger und Profis

Kurz erklärt:

B64 = Standarddeckel (USA)
CDL = leichter Deckel
CDLE = Visy-/Ardagh-Variante

Cannular kann alle verarbeiten – mit dem passenden Chuck.

Vergleichstabelle:

TypHerstellerChuckKompatibilität
B64BallB64Standard
CDLArdaghCDLEuropa
CDLEVisyCDL/CDLEEuropa

Alles über Dosen, Deckel, B64, CDL, CDLE und den richtigen Dosenverschliesser

Wer heute durch ein Craft-Beer-Regal schlendert, merkt schnell: Immer mehr Brauereien setzen auf Getränkedosen. Was früher oft als günstige Alternative zur Glasflasche angesehen wurde, hat sich längst zu einer hochwertigen und modernen Verpackungslösung entwickelt. Nicht nur internationale Grossbrauereien, sondern auch kleine Mikrobrauereien, Start-ups und Getränkehersteller füllen ihre Produkte heute bevorzugt in Aluminiumdosen ab.

Doch warum ist das so? Was macht die Getränkedose so besonders? Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Dosenformaten? Und was haben Begriffe wie B64, CDL, CDLE oder Double Seam eigentlich zu bedeuten?

Genau diese Fragen beantworten wir in diesem umfassenden Ratgeber. Egal, ob du deine erste Kleinserie Bier abfüllen möchtest, bereits eine Craft-Brauerei betreibst oder einfach verstehen willst, weshalb immer mehr Premium-Getränke in Dosen verkauft werden – hier findest du alle wichtigen Informationen.


Die Geschichte der Getränkedose

Die Getränkedose ist älter, als viele vermuten.

Bereits in den 1930er-Jahren wurden in den USA erste Getränke in Metalldosen verkauft. Damals bestanden die Dosen noch aus Stahl und mussten mit einem speziellen Dosenöffner geöffnet werden. Der bekannte Ring-Pull, wie wir ihn heute kennen, wurde erst Jahrzehnte später entwickelt.

Mit der Einführung von Aluminium veränderte sich die Branche grundlegend. Aluminium ist leicht, stabil und lässt sich nahezu unbegrenzt recyceln. Gleichzeitig können moderne Getränkedosen mit sehr dünnen Wandstärken hergestellt werden, wodurch Material eingespart und Transportkosten reduziert werden.

Heute werden weltweit jedes Jahr mehrere hundert Milliarden Getränkedosen produziert – Tendenz steigend.


Warum setzen heute so viele Brauereien auf Dosen?

Noch vor rund zwanzig Jahren war die Glasflasche für viele Bierliebhaber das Mass aller Dinge. Mittlerweile hat sich das Bild jedoch deutlich verändert.

Gerade in der Craft-Beer-Szene gilt die Dose heute oft als die bessere Verpackung.

Der wichtigste Grund dafür ist der Schutz des Getränks.

1. Kein Licht schadet dem Bier

Hopfen ist empfindlich gegenüber UV-Licht.

Schon wenige Minuten direkte Sonneneinstrahlung können dazu führen, dass sich sogenannte Lichtgeschmacksstoffe bilden. Das Bier entwickelt dabei einen unangenehmen Geruch, der oft mit nassem Karton oder sogar Stinktier verglichen wird.

Eine Aluminiumdose schützt den Inhalt vollständig vor Licht.

Dadurch bleibt das Bier länger frisch und behält seine ursprünglichen Aromen.

Gerade bei stark gehopften Bieren wie IPA, New England IPA oder Pale Ale ist dies ein entscheidender Vorteil.


2. Weniger Sauerstoff bedeutet mehr Frische

Neben Licht ist Sauerstoff der grösste Feind vieler Getränke.

Bereits kleinste Mengen Sauerstoff können:

  • Hopfenaromen abbauen
  • die Farbe verändern
  • Oxidation verursachen
  • den Geschmack beeinträchtigen
  • die Haltbarkeit verkürzen

Eine korrekt verschlossene Getränkedose bietet einen ausgezeichneten Schutz gegen Sauerstoff.

Deshalb investieren viele Brauereien heute viel Zeit in die Optimierung ihres Abfüllprozesses.


3. Schneller kalt

Aluminium leitet Wärme wesentlich besser als Glas.

Dadurch kühlt eine Dose deutlich schneller herunter.

Wer sein Bier kurz vor dem Grillabend oder vor einem Festival in den Kühlschrank legt, profitiert davon unmittelbar.


4. Weniger Gewicht

Auch beim Transport spielt Aluminium seine Stärken aus.

Leichtere Verpackungen bedeuten:

  • geringere Transportkosten
  • einfachere Lagerung
  • weniger Energieverbrauch
  • einfacheres Handling im Lager

Gerade kleinere Brauereien profitieren davon erheblich.


5. Nachhaltigkeit

Viele Menschen glauben noch immer, Glas sei grundsätzlich umweltfreundlicher.

Ganz so einfach ist die Rechnung allerdings nicht.

Aluminium kann nahezu unbegrenzt recycelt werden, ohne dass die Materialqualität verloren geht.

Wird Recycling-Aluminium verwendet, sinkt der Energiebedarf gegenüber der Herstellung von Primäraluminium erheblich.

Hinzu kommt das geringere Transportgewicht, wodurch auch der CO₂-Ausstoss beim Versand reduziert werden kann.

Wie nachhaltig eine Verpackung tatsächlich ist, hängt deshalb immer vom gesamten Lebenszyklus ab – von der Produktion über den Transport bis zum Recycling.


Warum setzen gerade Craft-Brauereien auf Dosen?

Vor rund zehn Jahren begann in den USA eine Entwicklung, die inzwischen Europa erreicht hat.

Immer mehr renommierte Craft-Brauereien verabschiedeten sich von der klassischen Glasflasche und stellten ihre beliebtesten Biere auf Dosen um.

Der Grund war nicht Marketing.

Der Grund war Qualität.

Hopfenbetonte Biere verlieren ihre intensiven Fruchtaromen vergleichsweise schnell, wenn Licht oder Sauerstoff eindringen.

Eine Dose schützt diese Aromen wesentlich besser.

Deshalb findet man heute selbst preisgekrönte Biere internationaler Spitzenbrauereien in Aluminiumdosen.

Die Dose ist längst kein Zeichen für ein günstiges Produkt mehr – im Gegenteil: In vielen Märkten gilt sie heute als Qualitätsmerkmal.


Dose ist nicht gleich Dose

Wer zum ersten Mal Getränkedosen bestellen möchte, stellt schnell fest, dass es zahlreiche Unterschiede gibt.

Nicht jede Dose passt zu jedem Deckel.

Nicht jeder Deckel passt auf jede Verschliessmaschine.

Und nicht jede Dosenverschliessmaschine verarbeitet alle Deckelstandards.

Genau deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Systeme zu verstehen.

Im Wesentlichen spielen vier Faktoren eine Rolle:

  • das Dosenvolumen
  • die Bauform
  • der Deckelstandard
  • die verwendete Verschliessmaschine

Erst wenn alle Komponenten zusammenpassen, entsteht eine dauerhaft dichte Doppelnaht (Double Seam), welche das Getränk zuverlässig schützt.


Vision Beer – Alles aus einer Hand

Wer Getränkedosen professionell oder im Hobbybereich einsetzen möchte, benötigt mehr als nur leere Dosen.

Zum erfolgreichen Abfüllen gehören unter anderem:

  • Getränkedosen in der passenden Grösse
  • kompatible Deckel
  • eine geeignete Dosenverschliessmaschine
  • Zubehör für den Abfüllprozess
  • Ersatzteile und Hilfsmittel

Im Sortiment von Vision Beer finden sich dafür verschiedene Dosenformate, passende B64-, CDL- und CDLE-Deckel sowie der Cannular Compact Semi-Auto Dosenverschliesser inklusive Zubehör wie dem VISI-Chunk zur Verarbeitung unterschiedlicher Deckelstandards. Dadurch lässt sich eine aufeinander abgestimmte Lösung für Hobbybrauer ebenso wie für kleinere und mittlere Brauereien zusammenstellen.

Die richtige Getränkedose finden – Formate, Bauformen und Einsatzgebiete

Nachdem wir uns angesehen haben, warum die Getränkedose heute zur bevorzugten Verpackung vieler Brauereien geworden ist, stellt sich die nächste Frage:

Welche Dose ist eigentlich die richtige?

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Getränkedosen hauptsächlich in ihrer Grösse. Tatsächlich spielen jedoch mehrere Faktoren eine Rolle. Neben dem Füllvolumen beeinflussen auch der Durchmesser, die Bauhöhe, die Stabilität und der verwendete Deckelstandard den späteren Abfüllprozess.

Je besser Dose, Deckel und Dosenverschliesser aufeinander abgestimmt sind, desto einfacher gelingt eine saubere und dichte Doppelnaht.


Welche Dosengrösse eignet sich für welches Getränk?

Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Standardgrössen etabliert. Jede davon hat ihre eigenen Vorteile und wird für unterschiedliche Getränke bevorzugt.

150 ml – Klein, exklusiv und ideal für Degustationen

Die kleinste Dose im Sortiment wird häufig für Spezialanwendungen verwendet.

Typische Einsatzgebiete sind:

  • Spirituosen
  • Probiergrössen
  • Kaffeegetränke
  • Konzentrate
  • funktionelle Getränke
  • exklusive Limited Editions

Durch das geringe Volumen lassen sich hochwertige Produkte attraktiv präsentieren, ohne dass grosse Mengen produziert werden müssen.

Gerade bei Degustationen oder Geschenkboxen sind kleine Dosen eine interessante Alternative zur klassischen Glasflasche.


200 ml – Die elegante Portion

Die 200-ml-Dose findet man häufig bei:

  • Energy Drinks
  • Cocktails
  • Weinmischgetränken
  • Premium Softdrinks

Durch ihre kompakte Form wirkt sie hochwertig und modern.

Vor allem Marken, die sich im Premiumsegment positionieren möchten, setzen bewusst auf kleinere Gebinde.


250 ml – Der Energy-Drink-Klassiker

Kaum eine Dosengrösse ist bekannter.

Viele internationale Energy-Drink-Hersteller verwenden seit Jahren die schlanke 250-ml-Dose.

Ihre Vorteile:

  • modernes Erscheinungsbild
  • handlich
  • leicht zu transportieren
  • optimale Portionsgrösse

Auch Kombucha, Hard Seltzer oder trendige Mischgetränke werden häufig in diesem Format angeboten.


330 ml – Der europäische Standard

Wenn man an eine Getränkedose denkt, hat man meist genau dieses Format vor Augen.

330 ml haben sich europaweit als Standardgrösse etabliert.

Sie eignen sich hervorragend für:

  • Lagerbier
  • Pils
  • Helles
  • IPA
  • Pale Ale
  • Limonaden
  • Cola
  • Schorlen
  • Eistee

Für viele Brauereien ist die 330-ml-Dose der ideale Einstieg in die Dosenabfüllung.

Sie bietet genügend Platz für ein ansprechendes Etikett oder einen hochwertigen Direktdruck und liegt angenehm in der Hand.


440 ml – Der Liebling der Craft-Beer-Szene

Wer regelmässig Craft Beer trinkt, kennt dieses Format.

Gerade New England IPA, Double IPA oder Imperial Stout werden häufig in 440-ml-Dosen verkauft.

Warum?

Ganz einfach:

Craft-Brauereien möchten ihren Kunden etwas Besonderes bieten.

Die grössere Oberfläche ermöglicht ausserdem auffällige Etikettendesigns, die im Regal sofort ins Auge fallen.

Viele Sammler schätzen genau diese Kombination aus hochwertigem Bier und kreativem Design.


500 ml – Der Klassiker für Durstige

Die halbe Literdose ist besonders bei klassischen Bierstilen beliebt.

Typische Beispiele:

  • Lager
  • Export
  • Märzen
  • Weizenbier
  • Radler

Auch bei Festivals oder Grossveranstaltungen wird dieses Format gerne verwendet.

Durch das grössere Volumen reduziert sich zudem der Verpackungsaufwand pro Liter Getränk.


Slim, Sleek oder Standard?

Neben dem Füllvolumen unterscheiden sich Getränkedosen auch in ihrer Bauform.

Hier entstehen oft Missverständnisse.

Viele glauben, Slim und Sleek seien dasselbe.

Das stimmt jedoch nicht.

Standarddose

Die klassische Getränkedose besitzt einen grösseren Durchmesser.

Vorteile:

  • hohe Stabilität
  • weit verbreitet
  • grosse Auswahl
  • ideal für Bier

Die meisten Brauereien entscheiden sich für diese Bauform.


Slim-Dose

Slim-Dosen besitzen einen kleineren Durchmesser und wirken dadurch deutlich eleganter.

Typische Einsatzgebiete:

  • Energy Drinks
  • funktionelle Getränke
  • Nahrungsergänzungen
  • Cocktails

Sie vermitteln einen modernen und hochwertigen Eindruck.


Sleek-Dose

Sleek-Dosen liegen optisch zwischen Standard und Slim.

Sie werden häufig eingesetzt für:

  • Hard Seltzer
  • Wein
  • Cider
  • Premium Softdrinks
  • RTD-Cocktails

Vor allem im Premiumsegment erfreut sich diese Bauform wachsender Beliebtheit.


Welche Dose eignet sich für Hobbybrauer?

Wer erstmals Bier in Dosen abfüllen möchte, sollte möglichst unkompliziert starten.

Aus der Praxis haben sich zwei Grössen besonders bewährt:

330 ml

Ideal für:

  • erste Testchargen
  • kleinere Sudgrössen
  • klassische Bierstile

oder

440 ml

Perfekt für:

  • hopfenbetonte Craft-Biere
  • Spezialeditionen
  • moderne Etikettendesigns

Beide Formate lassen sich mit dem passenden Equipment problemlos verarbeiten.


Mehr als nur Aluminium

Obwohl Getränkedosen auf den ersten Blick alle gleich aussehen, handelt es sich um hochpräzise gefertigte Verpackungen.

Bereits kleinste Unterschiede im oberen Dosenrand entscheiden darüber, welcher Deckel verwendet werden muss.

Genau hier kommen Begriffe wie B64, CDL oder CDLE ins Spiel.

Diese Bezeichnungen beschreiben verschiedene Deckelstandards, die sich in ihrer Geometrie unterscheiden und deshalb nicht beliebig miteinander kombiniert werden können.

Für eine dauerhaft dichte Doppelnaht müssen Dose, Deckel und Dosenverschliesser exakt aufeinander abgestimmt sein.


Warum gibt es unterschiedliche Deckelstandards?

Diese Frage stellen sich viele Einsteiger.

Schliesslich sehen die Deckel auf den ersten Blick fast identisch aus.

Tatsächlich unterscheiden sie sich jedoch in wichtigen Details.

Bereits minimale Abweichungen im Bereich des sogenannten Curls (dem umgebogenen Rand des Deckels) oder der Kontaktfläche zur Dose beeinflussen den gesamten Verschliessvorgang.

Deshalb entwickeln Hersteller ihre Deckelsysteme kontinuierlich weiter.

Ein moderner Dosenverschliesser muss diese Unterschiede berücksichtigen.

Bei einigen Maschinen genügt dafür ein einfacher Rollenwechsel.

Bei anderen wird zusätzlich ein spezieller Adapter benötigt.

Genau deshalb bietet Vision Beer für den Cannular Compact Semi-Auto den passenden VISI-Chunk an. Dieser ermöglicht die Verarbeitung von CDL- und CDLE-Deckeln, ohne dass eine zweite Maschine angeschafft werden muss.

Im nächsten Kapitel sehen wir uns die drei wichtigsten Deckelstandards im Detail an. Wir erklären die Unterschiede zwischen B64, CDL und CDLE, zeigen ihre jeweiligen Vorteile und beantworten eine der häufigsten Fragen überhaupt:

Kann man verschiedene Deckelstandards miteinander kombinieren – oder sollte man das besser nicht tun?

B64, CDL und CDLE – Die wichtigsten Deckelstandards einfach erklärt

Wer sich zum ersten Mal mit Getränkedosen beschäftigt, stolpert früher oder später über Bezeichnungen wie B64, CDL oder CDLE. Für Einsteiger wirken diese Kürzel zunächst verwirrend. Schliesslich sehen die meisten Dosendeckel auf den ersten Blick nahezu identisch aus.

Doch genau hier liegt der entscheidende Punkt: Was mit blossem Auge kaum zu erkennen ist, macht beim Dosenverschliessen den Unterschied zwischen einer dauerhaft dichten Dose und einer fehlerhaften Doppelnaht.

In diesem Kapitel schauen wir uns die verschiedenen Standards genauer an und erklären, warum sie existieren.


Was ist ein Dosendeckel überhaupt?

Der Deckel einer Getränkedose ist weit mehr als nur ein Verschluss.

Er übernimmt mehrere Aufgaben gleichzeitig:

  • Er verschliesst die Dose dauerhaft.
  • Er hält den Innendruck kohlensäurehaltiger Getränke sicher zurück.
  • Er schützt den Inhalt vor Sauerstoff, Licht und Verunreinigungen.
  • Er muss sich später vom Konsumenten einfach öffnen lassen.

Damit das zuverlässig funktioniert, muss der Deckel exakt auf den oberen Rand der Dose abgestimmt sein.

Schon kleinste Abweichungen können die Qualität der Doppelnaht beeinflussen.


Was bedeutet B64?

Der B64-Deckel gehört heute zu den am weitesten verbreiteten Standards für Getränkedosen in Europa.

Viele Brauereien, Getränkehersteller und Lohnabfüller setzen auf dieses System, weil es sich über viele Jahre bewährt hat und mit einer grossen Auswahl an Dosen kompatibel ist.

Ein weiterer Vorteil ist die breite Verfügbarkeit. Dadurch eignet sich B64 sowohl für kleinere Produktionen als auch für grössere Abfüllbetriebe.

Im Sortiment von Vision Beer sind passende B64-Deckel in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Je nach Produktlinie können beispielsweise silberne oder schwarze Deckel gewählt werden. Letztere werden häufig eingesetzt, um Premium- oder Limited-Edition-Produkte optisch hervorzuheben.


Was sind CDL-Deckel?

Neben B64 haben sich in den vergangenen Jahren weitere Deckelstandards etabliert.

Dazu gehört unter anderem CDL.

Dieser Standard wird bei bestimmten Dosenherstellern verwendet und besitzt eine Geometrie, die auf die entsprechenden Dosen abgestimmt ist.

Für den Anwender bedeutet das vor allem eines:

CDL-Deckel sollten nur mit dafür vorgesehenen Dosen und korrekt eingerichteten Dosenverschliessern verarbeitet werden.

Das sorgt für eine gleichmässige Doppelnaht und eine dauerhaft zuverlässige Abdichtung.


Und was bedeutet CDLE?

CDLE ist eine Weiterentwicklung beziehungsweise Variante des CDL-Standards, die bei bestimmten Dosen- und Deckelkombinationen zum Einsatz kommt.

Für viele Hobbybrauer wirkt der Unterschied zu CDL oder B64 zunächst gering. In der Praxis entscheidet jedoch bereits die Form des Deckelrands darüber, wie die Verschliessrollen den Deckel und den Dosenflansch miteinander verbinden.

Deshalb gilt auch hier:

Nicht jeder Deckel passt auf jede Dose – selbst wenn die Unterschiede auf den ersten Blick kaum sichtbar sind.


Warum gibt es überhaupt verschiedene Standards?

Diese Frage hören wir besonders häufig.

Schliesslich wäre es einfacher, wenn weltweit nur ein einziger Deckelstandard existieren würde.

Die Realität ist jedoch etwas komplexer.

Verschiedene Hersteller haben ihre Systeme über viele Jahre weiterentwickelt. Dabei spielen unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:

  • Produktionsprozesse
  • Materialeinsatz
  • Stabilität
  • Fertigungsgeschwindigkeit
  • Kompatibilität mit bestehenden Anlagen

Das Ergebnis sind mehrere etablierte Standards, die jeweils aufeinander abgestimmt sind.

Für den Endkunden macht das im Alltag keinen Unterschied – für den Abfüller dagegen schon.


Kann man B64-, CDL- und CDLE-Deckel beliebig mischen?

Die kurze Antwort lautet:

Jein.

Auch wenn sich die Deckel äusserlich stark ähneln, sollten immer passende Kombinationen aus Dose und Deckel verwendet werden.

Die Dosen, sind bei 330, 440 und 500 meist die selben grössen am oberen rand sog. 202

Ebenso wichtig ist, dass der Dosenverschliesser für den jeweiligen Standard korrekt eingerichtet ist.

Wer unterschiedliche Standards ohne Anpassung verarbeitet, riskiert unter anderem:

  • ungleichmässige Doppelnähte
  • Undichtigkeiten
  • erhöhten Sauerstoffeintrag
  • Druckverlust
  • Reklamationen
  • unnötigen Ausschuss

Deshalb lohnt es sich, bereits bei der Planung einer Abfüllung auf kompatible Komponenten zu achten.


Wie entsteht eigentlich eine Doppelnaht?

Der Begriff Double Seam taucht im Zusammenhang mit Getränkedosen immer wieder auf.

Doch was passiert dabei eigentlich?

Stellen wir uns den oberen Rand der Dose vereinfacht vor.

Vor dem Verschliessen

     Deckel
   ___________

      _______
     |       |
     | Dose  |
     |_______|

Beim Verschliessen legt der Dosenverschliesser den Deckel zunächst auf den Dosenrand.

Anschliessend formen speziell abgestimmte Rollen Deckel und Dosenflansch schrittweise ineinander.

Nach dem Verschliessen

   ============
  /            \
 |              |
 |              |
 |              |
 |______________|

Das Ergebnis ist eine mehrfach ineinander gefaltete Metallverbindung – die sogenannte Doppelnaht.

Sie sorgt dafür, dass die Dose dauerhaft dicht bleibt.

Dabei wird weder geklebt noch geschweisst.

Allein die präzise Umformung des Materials erzeugt eine stabile und gasdichte Verbindung.


Warum ist die Doppelnaht so wichtig?

Die Doppelnaht entscheidet über die Qualität der gesamten Abfüllung.

Ist sie korrekt ausgeführt,

  • bleibt Kohlensäure erhalten,
  • dringt kaum Sauerstoff ein,
  • wird das Getränk zuverlässig geschützt,
  • und die Dose hält Transport sowie Lagerung problemlos stand.

Bereits kleine Fehler können dagegen zu späteren Problemen führen.

Professionelle Brauereien kontrollieren deshalb regelmässig die Qualität ihrer Doppelnaht und überprüfen ihre Maschinen in festen Wartungsintervallen.

Auch ambitionierte Hobbybrauer profitieren davon, ihre Einstellungen nach einem Rollenwechsel oder beim Wechsel auf einen anderen Deckelstandard zu kontrollieren.


Warum spielt der Dosenverschliesser eine so grosse Rolle?

Selbst die beste Dose und der hochwertigste Deckel nützen wenig, wenn sie nicht korrekt miteinander verbunden werden.

Deshalb ist der Dosenverschliesser das Herzstück jeder Dosenabfüllung.

Er sorgt dafür, dass die beiden Verschliessrollen den Deckel in der richtigen Reihenfolge und mit dem passenden Druck umformen.

Moderne Maschinen ermöglichen dabei reproduzierbare Ergebnisse und reduzieren den Ausschuss erheblich.

Für kleinere Brauereien, Nano-Brauereien und ambitionierte Hobbybrauer hat sich der Cannular Compact Semi-Auto als interessante Lösung etabliert. Die Maschine verarbeitet standardmässig B64-Dosen und kann mit dem passenden VISI-Chunk auch für CDL- beziehungsweise CDLE-Systeme eingerichtet werden. Dadurch bleibt man flexibel, wenn unterschiedliche Dosenstandards zum Einsatz kommen.

Im nächsten Kapitel werfen wir deshalb einen detaillierten Blick auf den Cannular Compact Semi-Auto, seinen Aufbau, die Funktionsweise und das passende Zubehör aus dem Vision-Beer-Sortiment.

Der Cannular Compact Semi-Auto – Professionelles Dosenverschliessen für Hobbybrauer und kleine Brauereien

Eine hochwertige Dose entsteht nicht erst beim Design oder beim Etikett.

Der entscheidende Moment passiert ganz am Ende des Abfüllprozesses:

Beim Verschliessen.

Eine perfekte Dose braucht drei Dinge:

  1. eine passende Dose,
  2. einen kompatiblen Deckel,
  3. eine präzise ausgeführte Doppelnaht.

Genau hier kommt der Dosenverschliesser ins Spiel.

Für viele kleine Brauereien, Nano-Brauereien, Getränkeentwickler und ambitionierte Hobbybrauer war professionelle Dosenabfüllung lange eine grosse Investition. Industrielle Anlagen sind leistungsfähig, aber für kleinere Produktionsmengen oft überdimensioniert.

Moderne kompakte Maschinen wie der Cannular Compact Semi-Auto Dosenverschliesser schliessen diese Lücke.

Sie ermöglichen es, auch kleinere Chargen professionell in Dosen abzufüllen – ohne eine komplette industrielle Abfüllanlage anschaffen zu müssen.


Was ist der Cannular Compact Semi-Auto?

Der Cannular Compact Semi-Auto ist ein kompakter Dosenverschliesser, der speziell für kleinere Produktionsmengen entwickelt wurde.

Die Maschine übernimmt den wichtigsten Schritt beim Dosenprozess:

Das präzise Verbinden von Dose und Deckel durch eine kontrollierte Doppelnaht.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Hobbybrauereien
  • Nano-Brauereien
  • Pilotanlagen
  • Testchargen
  • saisonale Biere
  • Limited Editions
  • kleine Getränkeproduktionen

Gerade für Hersteller, die regelmässig neue Rezepte testen oder kleinere Mengen vermarkten möchten, bietet eine solche Maschine grosse Vorteile.


Warum ist ein professioneller Verschliesser wichtig?

Man könnte meinen:

„Ein Deckel auf die Dose setzen und festdrücken – wie schwierig kann das sein?“

In der Praxis ist der Verschliessprozess jedoch eine hochpräzise mechanische Arbeit.

Während des Verschliessens müssen mehrere Faktoren exakt stimmen:

  • Positionierung der Dose
  • Ausrichtung des Deckels
  • Höhe der Dose
  • Druck der Verschliessrollen
  • Einstellung der Rollen
  • Geschwindigkeit des Vorgangs

Bereits kleine Abweichungen können die Qualität der Naht beeinflussen.

Eine gute Maschine sorgt dafür, dass dieser Prozess bei jeder Dose möglichst gleich abläuft.


Der Verschliessvorgang Schritt für Schritt erklärt

1. Befüllte Dose vorbereiten

Nach dem Abfüllen wird der passende Deckel auf die Dose gesetzt.

Wichtig ist dabei:

  • der Deckel muss sauber aufliegen,
  • die Dose darf am Rand nicht beschädigt sein,
  • der Bereich der Naht muss frei von Produktresten sein.

Gerade beim Bier können Schaum und Flüssigkeitsreste im Nahtbereich die Qualität beeinflussen.


2. Dose positionieren

Die Dose wird in den Cannular eingesetzt.

Die Maschine sorgt dafür, dass sich Dose und Deckel exakt in der richtigen Position befinden.

Diese Zentrierung ist entscheidend, damit die Verschliessrollen gleichmässig arbeiten können.


3. Erste Verschliessoperation

Die erste Rolle formt den Deckel und den Dosenrand zusammen.

Dabei entsteht die Grundlage für die spätere Doppelnaht.

Diese Phase ist besonders wichtig, weil die Materialverformung kontrolliert erfolgen muss.


4. Zweite Verschliessoperation

Im zweiten Schritt wird die Naht weiter verdichtet.

Die Verbindung erhält dadurch ihre endgültige Form und Stabilität.

Am Ende entsteht eine kompakte Metallverbindung, welche die Dose zuverlässig abdichtet.


B64 standardmässig – flexibel mit CDL und CDLE

Ein wichtiger Punkt für viele Anwender ist die Kompatibilität.

Der Cannular Compact Semi-Auto ist standardmässig für B64-Dosen ausgelegt.

Das entspricht einem weit verbreiteten Standard und ermöglicht den Einsatz vieler verfügbarer Dosen- und Deckelkombinationen.

Wer jedoch mit anderen Standards arbeiten möchte, beispielsweise mit CDL- oder CDLE-Deckeln, kann die Maschine entsprechend anpassen.

Hier kommt der VISI-Chunk ins Spiel.

Dieses Zubehör ermöglicht die Verarbeitung entsprechender CDL/CDLE-Systeme und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten der Maschine.

Für Betriebe, die verschiedene Dosenformate oder Deckelstandards einsetzen möchten, ist diese Flexibilität ein grosser Vorteil.


Warum der VISI-Chunk (CDL/CDLE) interessant ist

Viele kleinere Abfüller starten mit einem bestimmten Dosensystem.

Mit wachsender Erfahrung ändern sich jedoch oft die Anforderungen.

Vielleicht soll später:

  • eine andere Dosengrösse verwendet werden,
  • ein neues Produkt lanciert werden,
  • ein anderer Dosenlieferant genutzt werden,
  • ein Premiumprodukt mit anderem Deckeldesign entstehen.

Eine flexible Maschine verhindert, dass man bei jeder Änderung komplett neues Equipment benötigt.

Der VISI-Chunk erweitert den Cannular und ermöglicht dadurch zusätzliche Möglichkeiten beim Dosenverschliessen.


Der Splash Guard – sauberer arbeiten beim Verschliessen

Beim Abfüllen von Getränken kann es vorkommen, dass kleine Mengen Flüssigkeit oder Schaum austreten.

Besonders bei karbonisierten Getränken wie Bier ist ein sauberer Arbeitsbereich wichtig.

Ein Splash Guard schützt den Arbeitsbereich und hilft dabei, Verschmutzungen während des Verschliessprozesses zu reduzieren.

Das bedeutet:

  • weniger Reinigungsaufwand,
  • saubereres Arbeiten,
  • besserer Schutz der Maschine,
  • angenehmerer Arbeitsablauf.

Gerade bei regelmässiger Nutzung ist praktisches Zubehör oft entscheidend für einen effizienten Prozess.


Für wen lohnt sich ein Cannular?

Der Cannular Compact Semi-Auto ist besonders interessant für Anwender, die mehr möchten als nur gelegentlich einzelne Dosen verschliessen.

Hobbybrauer

Für ambitionierte Hobbybrauer bietet die Maschine die Möglichkeit:

  • eigene Biere professionell zu verpacken,
  • Rezepte länger frisch zu halten,
  • Freunden oder Kunden ein hochwertiges Produkt zu präsentieren.

Eine Dose wirkt zudem deutlich näher an einer professionellen Brauereiabfüllung als einfache Flaschenabfüllung.


Nano-Brauereien

Kleine Brauereien stehen oft vor einer Herausforderung:

Die Nachfrage wächst, aber eine grosse Dosenlinie ist wirtschaftlich noch nicht sinnvoll.

Eine kompakte Verschliessmaschine kann hier ein wichtiger Zwischenschritt sein.

Sie ermöglicht:

  • kleinere Produktionsserien,
  • saisonale Spezialbiere,
  • Testabfüllungen,
  • Direktverkauf.

Getränkeentwickler

Auch ausserhalb der Bierwelt werden Dosen immer beliebter.

Beispiele:

  • alkoholfreie Getränke,
  • Cocktails,
  • Speziallimonaden,
  • funktionelle Getränke.

Eine flexible Kleinserienlösung ermöglicht schnelle Tests am Markt.


Typische Fehler beim Dosenverschliessen

Auch mit einer guten Maschine lohnt es sich, einige Grundregeln zu beachten.

Fehler 1: Falsche Kombination aus Dose und Deckel

Eine Dose und ein Deckel müssen zusammenpassen.

Unterschiedliche Standards sollten nicht einfach gemischt werden.


Fehler 2: Verschmutzter Dosenrand

Der Bereich der Doppelnaht muss sauber sein.

Produktreste können die Abdichtung beeinflussen.


Fehler 3: Falsche Maschineneinstellung

Bei einem Wechsel von Dose oder Deckel sollte die Einstellung überprüft werden.


Fehler 4: Keine Kontrolle der ersten Dosen

Nach Änderungen am Setup empfiehlt es sich immer, die ersten Verschlüsse zu kontrollieren.

So lassen sich Probleme früh erkennen.


Kleine Maschine, professioneller Anspruch

Eine kompakte Dosenverschliessmaschine ersetzt keine industrielle Hochleistungsanlage.

Das muss sie aber auch nicht.

Ihr Vorteil liegt genau dort, wo grosse Anlagen nicht wirtschaftlich sind:

Bei Flexibilität, kleinen Mengen und schneller Umsetzung.

Der Cannular Compact Semi-Auto ermöglicht es, professionelle Dosenqualität in Bereichen einzusetzen, die früher grossen Herstellern vorbehalten waren.

Damit wird die Getränkedose auch für kleine Produzenten zu einer realistischen und attraktiven Verpackungslösung.


Von der Flüssigkeit zur fertigen Dose – Der komplette Ablauf einer professionellen Dosenabfüllung

Eine Getränkedose sieht am Ende einfach aus:

Ein Aluminiumbehälter, ein Deckel, ein Etikett oder Druckdesign – fertig.

Doch bis aus einem frisch gebrauten Bier oder einem entwickelten Getränk eine hochwertige Verkaufsdose entsteht, sind mehrere sorgfältig abgestimmte Schritte notwendig.

Jeder einzelne Prozessschritt beeinflusst die spätere Qualität.

Eine perfekte Dose entsteht nicht nur durch gutes Produktdesign, sondern durch das Zusammenspiel aus:

  • sauberer Vorbereitung,
  • kontrollierter Abfüllung,
  • geringem Sauerstoffeintrag,
  • passender Dose,
  • richtigem Deckel,
  • präzisem Verschliessen,
  • sorgfältiger Kontrolle.

SystemGeeignet fürVorteil
B64Standard Getränkedosenweit verbreitet
CDLmoderne Dosenstandardseffiziente Lösung
CDLEbestimmte Ardagh/Visy-Systemespezielle Kompatibilität
CannularKleinserienkompakte Lösung

Schritt 1: Die richtige Vorbereitung

Bevor die erste Dose gefüllt wird, beginnt der wichtigste Teil der Arbeit:

Die Vorbereitung.

Viele Probleme entstehen nicht beim Verschliessen selbst, sondern bereits davor.

Dosen kontrollieren

Vor dem Einsatz sollten Dosen überprüft werden.

Wichtige Punkte:

  • keine Beschädigungen am Dosenrand,
  • keine Verschmutzungen,
  • trockene Lagerung,
  • passende Grösse zum verwendeten Deckel.

Besonders der obere Rand der Dose ist entscheidend.

Die Doppelnaht kann nur zuverlässig funktionieren, wenn Dose und Deckel sauber zusammenarbeiten.


Deckel richtig lagern

Auch Deckel benötigen eine saubere Lagerung.

Sie sollten geschützt werden vor:

  • Feuchtigkeit,
  • Staub,
  • mechanischer Beschädigung.

Ein beschädigter Deckel kann später zu Problemen beim Verschliessen führen.


Schritt 2: Sauerstoff minimieren – der Schlüssel zu Frische

Gerade bei Bier ist Sauerstoff eines der wichtigsten Themen.

Viele Aromen, die ein modernes Craft Beer ausmachen, reagieren empfindlich auf Oxidation.

Besonders betroffen sind:

  • frische Hopfenaromen,
  • fruchtige Noten,
  • empfindliche Spezialmalze.

Deshalb achten professionelle Abfüller darauf, den Sauerstoffeintrag während des gesamten Prozesses möglichst gering zu halten.

Möglichkeiten dazu sind beispielsweise:

  • saubere Arbeitsweise,
  • kurze Kontaktzeiten mit Luft,
  • kontrolliertes Abfüllen,
  • korrektes Verschliessen direkt nach der Befüllung.

Eine Dose schützt hervorragend – aber nur, wenn der Prozess davor ebenfalls sauber durchgeführt wurde.


Schritt 3: Die richtige Füllmenge

Eine Dose muss exakt gefüllt werden.

Zu wenig Inhalt wirkt unprofessionell und kann die Produktqualität beeinflussen.

Zu viel Inhalt kann dagegen beim Verschliessen Probleme verursachen.

Bei karbonisierten Getränken spielt ausserdem der Kopfraum eine wichtige Rolle.

Dieser kleine Bereich zwischen Getränk und Deckel erfüllt mehrere Funktionen:

  • ermöglicht Druckausgleich,
  • unterstützt eine stabile Verpackung,
  • verhindert unnötige Belastung der Naht.

Die optimale Füllhöhe hängt vom Produkt, der Karbonisierung und dem verwendeten Dosentyp ab.


Schritt 4: Deckel aufsetzen und sofort verschliessen

Nachdem die Dose gefüllt wurde, sollte der Deckel möglichst schnell aufgesetzt und verschlossen werden.

Je länger das Getränk offen steht, desto grösser ist das Risiko eines Sauerstoffeintrags.

Der Cannular Compact Semi-Auto übernimmt dabei den entscheidenden mechanischen Schritt:

Die Herstellung einer zuverlässigen Doppelnaht.


Schritt 5: Kontrolle der fertigen Dose

Auch bei einem perfekt eingerichteten Prozess lohnt sich Kontrolle.

Gerade bei den ersten Dosen einer neuen Serie sollte geprüft werden:

  • sitzt der Deckel korrekt?
  • ist die Naht gleichmässig?
  • gibt es sichtbare Beschädigungen?
  • hält die Dose den Druck?

Professionelle Betriebe führen regelmässige Qualitätskontrollen durch.

Auch kleinere Produzenten profitieren davon, nicht nur nach Gefühl zu arbeiten, sondern den Verschliessprozess zu verstehen und zu überprüfen.


Die Doppelnaht prüfen – worauf achten?

Die Doppelnaht ist das Herzstück jeder Getränkedose.

Eine gute Naht sollte:

  • gleichmässig aussehen,
  • keine sichtbaren Beschädigungen zeigen,
  • rundum geschlossen sein,
  • keine ungewöhnlichen Verformungen aufweisen.

Bei professionellen Anwendungen werden zusätzlich Messungen durchgeführt.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Nahtdicke,
  • Nahtlänge,
  • Hakenlängen,
  • Überlappung.

Für kleinere Anwender reicht oft eine regelmässige Sichtkontrolle und ein sorgfältiger Umgang mit der Maschine.


Die ersten 100 Dosen – Tipps für Einsteiger

Die erste eigene Dosenserie ist ein besonderer Moment.

Damit der Start erfolgreich gelingt, helfen einige einfache Regeln.

1. Nicht sofort die maximale Menge produzieren

Bei der ersten Nutzung einer neuen Kombination aus:

  • Dose,
  • Deckel,
  • Maschine,

empfiehlt es sich, zunächst Testdosen zu verschliessen.

So können Einstellungen überprüft und optimiert werden.


2. Notizen machen

Erfahrene Brauer dokumentieren ihre Prozesse.

Hilfreich sind Angaben wie:

  • verwendete Dose,
  • verwendeter Deckel,
  • Einstellungen der Maschine,
  • Füllmenge,
  • Ergebnis der Kontrolle.

Diese Informationen helfen später enorm bei Wiederholungen.


3. Sauber arbeiten

Eine saubere Arbeitsweise spart später viel Ärger.

Dazu gehören:

  • saubere Hände,
  • gereinigte Arbeitsflächen,
  • geschützte Deckel,
  • gepflegte Maschine.

Lagerung fertiger Dosen

Auch nach dem Verschliessen spielt die Lagerung eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich profitieren Getränke von:

  • gleichmässiger Temperatur,
  • Schutz vor direkter Sonne,
  • sauberer Lagerumgebung.

Besonders Bier sollte möglichst nicht unnötigen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden.

Die Dose bietet bereits einen hervorragenden Lichtschutz – die richtige Lagerung ergänzt diesen Vorteil.


Warum Dosen ideal für Limited Editions sind

Ein grosser Vorteil der Dose ist die Flexibilität.

Gerade kleine Brauereien nutzen Dosen gerne für:

  • saisonale Biere,
  • Spezialeditionen,
  • Kollaborationen,
  • Testchargen.

Durch moderne Kleinserien-Abfüllung können auch kleinere Mengen professionell präsentiert werden.

Das eröffnet Möglichkeiten, die früher nur grossen Herstellern offenstanden.


Nachhaltigkeit im Alltag

Neben der technischen Qualität spielt auch die Umwelt eine Rolle.

Eine Getränkedose überzeugt durch:

  • geringes Gewicht,
  • effizienten Transport,
  • hohe Recyclingfähigkeit.

Besonders wenn Aluminiumkreisläufe gut funktionieren, kann die Dose eine sehr effiziente Verpackungslösung sein.

Wichtig bleibt jedoch immer der gesamte Prozess:

Eine nachhaltige Verpackung entsteht durch verantwortungsvolle Herstellung, Nutzung und Wiederverwertung.


Die Dose als Qualitätsversprechen

Am Ende ist eine Dose mehr als nur ein Behälter.

Sie ist der letzte Schritt zwischen dem Hersteller und dem Konsumenten.

Eine gut verschlossene Dose bedeutet:

  • das Getränk bleibt geschützt,
  • Aromen bleiben erhalten,
  • das Produkt wirkt professionell,
  • der Kunde erhält die gewünschte Qualität.

Genau deshalb investieren immer mehr kleine und grosse Hersteller in professionelles Dosen-Equipment.

Mit der richtigen Kombination aus Dosen, Deckeln und einem zuverlässigen Verschliesser wird aus einer Idee ein marktfähiges Produkt.


Im nächsten und letzten grossen Kapitel fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen und beantworten die häufigsten Fragen:

  • Welche Dose passt zu welchem Getränk?
  • Welcher Deckel ist der richtige?
  • B64 oder CDL/CDLE?
  • Lohnt sich ein Cannular?
  • Was braucht man für die erste eigene Dosenserie?

Häufig gestellte Fragen rund um Getränkedosen, Deckel und Dosenverschliesser (FAQ)

Beispiele:

  • Was ist ein B64 Deckel?
  • Was ist der Unterschied zwischen B64 und CDL?
  • Welche Dose eignet sich für Craft Beer?
  • Wie funktioniert ein Cannular?

Welche Dosengrösse ist die beste für Bier?

Das hängt stark vom Bierstil und der Zielgruppe ab.
Die klassische 330-ml-Dose eignet sich hervorragend für viele Bierstile und ist ein guter Einstieg für kleinere Brauereien.
Für moderne Craft-Biere wie IPA, Double IPA oder Spezialbiere wird häufig die 440-ml-Dose verwendet, da sie mehr Inhalt bietet und gleichzeitig viel Platz für ein auffälliges Design ermöglicht.
Die 500-ml-Dose bleibt besonders bei klassischen Bierstilen beliebt.
Es gibt deshalb nicht die eine perfekte Dose – die beste Wahl hängt vom Produkt und vom gewünschten Auftritt ab.

Warum sind Dosen besonders für IPA und hopfenbetonte Biere geeignet?

Hopfenaromen gehören zu den empfindlichsten Bestandteilen eines Bieres.
Licht und Sauerstoff können diese feinen Aromen schnell verändern.
Eine Aluminiumdose schützt den Inhalt vor Licht und bietet bei sauberer Abfüllung einen sehr guten Schutz gegen Sauerstoffeintrag.
Deshalb setzen viele moderne Craft-Brauereien bei frischen, aromatischen Bieren bewusst auf Dosen.

Was ist der Unterschied zwischen B64, CDL und CDLE?

B64, CDL und CDLE bezeichnen unterschiedliche Deckelstandards.
Die Unterschiede liegen unter anderem in der Geometrie und der Abstimmung auf bestimmte Dosen.
Wichtig:
Dose und Deckel müssen zusammenpassen.
Der Dosenverschliesser muss für den jeweiligen Standard eingerichtet sein.
Verschiedene Systeme sollten nicht ohne Prüfung kombiniert werden.
B64 ist ein weit verbreiteter Standard, während CDL und CDLE bei bestimmten Dosenherstellern und Anwendungen verw

Kann ein Cannular mehrere Deckelstandards verarbeiten?

Ja, abhängig von der Ausstattung.
Der Cannular Compact Semi-Auto ist standardmässig für B64 ausgelegt.
Mit entsprechendem Zubehör wie dem VISI-Chunk kann die Maschine auch für CDL- und CDLE-Systeme angepasst werden.
Das bietet Anwendern zusätzliche Flexibilität, wenn verschiedene Dosen- oder Deckelsysteme verwendet werden sollen.

Wie viele Dosen kann man mit einem Cannular verschliessen?

Der Cannular wurde für kleinere bis mittlere Produktionsmengen entwickelt.
Die tatsächliche Leistung hängt von mehreren Faktoren ab:
Erfahrung des Bedieners,
Vorbereitung,
Produkt,
Füllprozess,
Arbeitsablauf.
Für Hobbybrauer, Testchargen und kleinere Brauereien ist die Maschine besonders interessant, weil sie professionelle Ergebnisse ermöglicht, ohne eine industrielle Anlage zu benötigen.

Muss man die Doppelnaht kontrollieren?

Ja.
Auch wenn eine Maschine korrekt eingestellt ist, lohnt sich eine regelmässige Kontrolle.
Besonders wichtig ist die Kontrolle:
nach der Erstinstallation,
beim Wechsel von Dose oder Deckel,
nach Änderungen am Setup,
bei ungewöhnlichen Ergebnissen.
Eine saubere Doppelnaht ist entscheidend für Haltbarkeit und Qualität.

Können auch alkoholfreie Getränke oder andere Produkte in Dosen abgefüllt werden?

Ja.
Getränkedosen werden längst nicht mehr nur für Bier verwendet.
Typische Anwendungen sind:
Softdrinks,
Energy Drinks,
alkoholfreie Spezialgetränke,
Cocktails,
funktionelle Getränke.
Die passende Dose und der richtige Verschliessprozess bleiben jedoch immer entscheidend.


Fazit: Die perfekte Dose entsteht durch das richtige Zusammenspiel

Die Getränkedose hat sich in den letzten Jahren stark verändert.

Was früher oft als einfache Verpackung angesehen wurde, ist heute ein wichtiger Bestandteil moderner Getränkeproduktion.

Gerade im Craft-Beer-Bereich hat die Dose bewiesen, dass sie höchste Qualitätsansprüche erfüllen kann.

Sie schützt vor Licht, reduziert Risiken durch Sauerstoff und bietet gleichzeitig grosse Möglichkeiten beim Design und bei der Vermarktung.

Doch eine hochwertige Dose entsteht nicht allein durch den Aluminiumbehälter.

Der gesamte Prozess muss stimmen:

  • die passende Dosengrösse,
  • der richtige Deckelstandard,
  • eine saubere Abfüllung,
  • geringe Sauerstoffaufnahme,
  • ein präziser Verschliessprozess.

Begriffe wie B64, CDL und CDLE wirken am Anfang kompliziert. Wer sich jedoch mit den Grundlagen beschäftigt, erkennt schnell, dass diese Standards einen wichtigen Zweck erfüllen: Sie sorgen dafür, dass Dose, Deckel und Maschine perfekt zusammenarbeiten.

Mit Lösungen wie dem Cannular Compact Semi-Auto Dosenverschliesser wird professionelle Dosenabfüllung auch für kleinere Hersteller zugänglich.

Damit können Hobbybrauer, Nano-Brauereien und innovative Getränkeentwickler ihre Produkte professionell präsentieren und gleichzeitig die Vorteile moderner Dosenverpackung nutzen.

Die Zukunft der Getränkedose ist vielseitig – und sie beginnt oft mit der richtigen Kombination aus Wissen, Material und Equipment.


Quellen und weiterführende Informationen

Die Informationen dieses Artikels basieren auf allgemeinen technischen Grundlagen der Getränkedosen-Technologie sowie den Produktinformationen von Vision Beer.

Weiterführende Informationen:

Hinweis:
Technische Spezifikationen können sich je nach Hersteller, Dose, Deckeltyp und Produktionssystem unterscheiden. Vor der Abfüllung sollte immer geprüft werden, ob Dose, Deckel und Dosenverschliesser miteinander kompatibel sind.

Über Vision Beer
Vision Beer beschäftigt sich mit Lösungen rund um Dosenabfüllung, Getränkedosen, Dosendeckel und Dosenverschliessmaschinen für Hobbybrauer, Nano-Brauereien und professionelle Anwender. Durch praktische Erfahrung mit Equipment und Abfüllprozessen entstehen praxisnahe Ratgeber für moderne Getränkeherstellung.

Erweiterte Links zu den Produkten:
330ml silber: https://vision.beer/product/can-silver-skin-with-lids-330ml-11oz/ & https://vision.beer/product/dosen-silber-inkl-deckel-330ml-11oz-bpa-frei-1-karton-a-324/
330ml weiss: https://vision.beer/product/dosen-weiss-aluminium-330ml-pack-a-216/
300ml schwarz: https://vision.beer/product/dosen-schwarz-aluminium-330ml-pack-a-216/
440ml silber: https://vision.beer/product/dosen-silber-aluminium-440ml-pack-a-162/
440ml weiss: https://vision.beer/product/dosen-weiss-aluminium-440ml-pack-a-162/
440ml schwarz: https://vision.beer/product/dosen-schwarz-aluminium-440ml-pack-a-162/
500ml silber: https://vision.beer/product/dosen-silver-aluminium-500ml-pack-a-162/
500ml schwarz: https://vision.beer/product/dosen-black-aluminium-500ml-pack-a-162/

Deckel:

https://vision.beer/product/bierdosen-deckel-cdl-silber/
https://vision.beer/product/bierdose-deckel-b64-360-fa-silbern/
https://vision.beer/product/bierdosen-deckel-b64-360-fa-schwarz/
https://vision.beer/product/biwedosen-deckel-b64-schwarz/
https://vision.beer/product/can-carrier-holder-6-pack-x-bundle-of-10-cannular-snap-on/
https://vision.beer/product/can-carrier-holder-pack-x-bundle-of-10-cannular-snap-on/

Cannular, Dosenverschliesser:
https://vision.beer/product/cannular-dosen-verschliesser-can-seamer-cdle-b64/
https://vision.beer/product/cannular-fully-automatic-canning-machine-single-lane/
https://vision.beer/product/cdl-visy-chuck-passend-fuer-202-cdle-enden-kann-auch-fuer-b34-b17-22a-passen/
https://vision.beer/product/cannular-tin-can-chuck-for-100mm-tin-cans/


Schreibe einen Kommentar

Bist du älter als 18 jahre Da auf dieser Webseite alkoholische Geränke gekauft werden können, müssen wir sicher sein, dass du älter als 18 Jahre bist.